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  1. #1
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    Leben in den Ländern der Kuffar




    Aufgrund von mehreren Faktoren möchte ich gerne wissen, was die Gelehrten gesagt haben über das Leben in den Ländern der Kuffar. Mich interessieren hierbei der Hukm, sowie die Voraussetzungen, falls es welche gibt.

    Ich habe schon öfter gehört, dass wir hier (d.h. in allen Ländern der Kuffar) nicht leben dürfen und hijra machen müssen. Die einzigen Gründe, die es erlauben würden, hier zu leben, sind:
    1. Wenn man krank ist und diese Krankheit nur in den Ländern der Kuffar behandelt werden kann.
    2. Wenn man sich Wissen aneignen will, was nütztlich für die Ummah ist, aber nur in den Ländern der Kuffar erlernt werden kann.
    3. Wenn man Da'wa machen will.
    Allerdings gelten diese Punkte nur für Personen, die sowohl im Wissen als auch im Glauben gefestigt sind und falls es einen Kalifen gibt, benötigt man seine Erlaubnis.

    Stimmt dies? und falls nicht, wie ist es wirklich?
    BarakAllahu fikum

  2. #2
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    Bruder Bunayy, ich rate dir unbedingt diesen Artikel von Scheich Abdullah ibn Ali, den er übersetzt hat und der eigentlich von Scheich Abdulaziz ibn Muhammad al-Ghimarri ist.

    http://www.lamppostproductions.com/f...IJRA_HARB1.pdf

    Es sind vier Artikel.

    http://www.lamppostproductions.com/node/3

  3. #3
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    Man stelle sich das mal in der Praxis vor: Alle, die ihren Din so sehr ernst nehmen und auch überhaupt kennen, dass sie dieses Urteil, dass man Hidschra machen solle, befolgen, ziehen weg. Die Dawa in den Ländern der Kuffar würde um 99% zurückgehen. Denn Dawa macht jeder Muslim, der seine Religion kennt und praktiziert, automatisch bis zu einem gewissen Grad. Natürlich macht es nicht jeder so stark oder organisiert wie ausgebildete Gelehrte, die speziell wegen Dawa überhaupt in diesen Ländern sind, aber die Masse macht auch etwas aus. Wenn die Muslime, die ihren Din ernst nehmen und ausreichend Wissen haben, ausziehen, dann bleiben nur noch die vollkommen Unwissenden und eine handvoll Gelehrte für Dawa zurück. Dadurch ist dem Islam auch nicht gedient...

    PS: Wer will die vier Artikel übersetzen? : )

  4. #4
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    Ihre Übersetzung wäre wirklich von großer Bedeutung, insbesondere in diesen Zeiten wo Salafis diese Hidschra-Sache so großspurig aufarbeiten.

    Wie wäre es mit dir, Bunayy?

  5. #5
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    BarakAllahu fikum für eure schnellen und hilfreichen Antworten. Ich könnte die Übersetzungen versuchen zu übernehmen, aber da ich im Moment einiges zu tun habe, werde ich erst mal schauen, wie ich mit der Übersetzung vorankomme und falls ich es nicht schaffe, gebe ich bescheid. Aber das klappt schon inshaAllah.

    Aber bitte macht du'aa für mich, denn ich mache inshaAllah bald "Hijra"

  6. #6
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    ich habe in "hadith für schüler" von imam an nawawi rahimullah gelesen, dass ein land bzw darul harb, darul islam wird, wenn man uneingeschränkt seine religion ausleben kann und außer dass man hier kein adhan hört ist doch alles ok oder???

    Allahu aliym aber es gibt viele länder wo 90% muslime sind die nicht so viel rechte haben wie wir hier...

  7. #7
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    „Auswanderung“ Ist die Auswanderung aus einem Land des Unglaubens in ein Land des Islams notwendig?


    Es ist dem Muslim nicht erlaubt in der Heimstatt des Unglaubens zu leben. Heute haben die Ungläubigen große Teile des Landes überrant, welches eigentlich den Muslimen zusteht. Ja sie regieren es mittlerweile sogar. Der Rest der muslimischen Länder wurde durch ihren Einfluss übernommen. Die Ablehnung dieser Wahrheit aus Selbstherrlichkeit, ist nicht gut für den Muslim. Der Verfasser führt in seiner Erläuterung dieses Hadiths in den „Vierzig von an-Nawawi“, von al-Mawardi folgendes an: Wer mit seiner Familie und seinem Stamm in der Heimstatt des Unglaubens lebt, jedoch in der Lage ist seine Religion vollständig zu praktizieren, dem ist die Auswanderung nicht erlaubt, denn der Ort an dem er lebt, ist bereits Heimstatt des Islam. Diesem Grundsatz folge zu leisten, ist der beste Weg den Islam in der Stätte des Kufr zu etablieren, da das Einladen der Menschen zum Islam, ohne jede Anstrengung gefährlich ist. Wenn wir nur das tun würden, was al-Mawardi sagt, dann würden wir ihre Herzen wahrnehmen, und den Groll, welchen sie gegen den Islam hegen. Dann würden wir auch die Mittel erkennen, welche die Ungläubigen nutzen um den Islam zu schädigen und ihren Intellekt bezwingen. Wir dürfen die Hoffnung nicht aufgeben, die Herrlichkeit und Ehre des Islam in unserer Zeit wieder aufleben zu lassen. Der Islam verbietet uns Unterwerfung gegenüber dem Feind und Feigheit. Er verlangt wagemutige Taten, Mut, Tapferkeit sowie das Zeigen von Stärke, sowohl beim Angriff, als auch in jeder Form des Rückzugs. Wir müssen verstehen, dass der Mangel an diesen Eigenschaften Hauptgrund für unseren Machtverlust, und den Sieg unserer Feinde über uns ist. Es ist zwingend notwendig, dass es Gemeinden gibt, die in Europa und Amerika leben, und dort zum Islam einladen. Sie müssen dem klaren, geraden, ursprünglichen Weg wählen und in der Lage sein, ihre Religion zu bewahren, solange die Religionsfreiheit gewahrt wird, und ihr Leben nicht in Gefahr ist.
    von Sheykh Muhammad Munir ad-Dimishqi (1348), entnommen aus den Fußnoten des "Bustan al `Arifin" von Imam an-Nawawi.

    wasalam

    AbuSafiyya

  8. #8
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    wenn man uneingeschränkt seine religion ausleben kann und außer dass man hier kein adhan hört ist doch alles ok oder???
    Naja wenn ich so höre, dass Schwestern ernsthafte Probleme bekommen, weil sie einen Niqab tragen und einige Gelehrte deshalb sogar sagen, dass es hier keine Pflicht ist, dann würde ich nicht sagen, dass alles ok ist, höchstens "fast alles" aber selbst dem würde ich nicht zustimmen...
    WAllahu a'lam

    Zitat Zitat von mir selbst
    Ich könnte die Übersetzungen versuchen zu übernehmen, aber da ich im Moment einiges zu tun habe, werde ich erst mal schauen, wie ich mit der Übersetzung vorankomme und falls ich es nicht schaffe, gebe ich bescheid.
    Bescheid ;-)
    Schaffe es leider nicht, also falls es jemand anderes übernehmen möchte, nur zu.

  9. #9
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    mit niqab hast du überall probleme außer in saudii

  10. #10
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    Nur weil man Probleme hat kann man etwas nicht bei Seite legen.

    Dann können wir auch sagen, Kopftuch bereitet mir bei der Arbeit probleme deshalb nehm ich es ab.

    Schaut euch doch mal die Ummah an, dies ist schwer das ist schwer, und plötzlich sind die großen Khimar Kopftücher in kleine Mini Papagei Kopftücher umgetauscht.

    Der Islam ändert sich nicht. Die Kleidung der Frauen im Islam ist nicht Mini Hijab. Das ist kein Tasattur und diese Leute veräppeln sich selbst.

    Rasulullah aleyhisselam sagt ''Sie sind angezogen aber nackt''

    Schaut euch um, Kopftuch aber nackt, dutzende - hunderte Beispiele...

    Khimar - NIqab und ähnliches ist nicht schwer, wer will und Allah vertraut trägt es. Außerdem ist bei Shafii das verschleiern vom Gesicht Farth.

  11. #11
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    ja dann ist es fard trotzdem werden ich kein niqab tragen...man kann auch ohne niqab eine aufrichtige person sein und eine gute muslima. das aussehen hat nichts zumelden!

    es gibt so viele pflicht willst du mir sagen dass du die alle machst? mashAllah dann würde ich dich sehr bewundern

    keiner legt das problem zur seite
    ich wollte damit nur sagen dass man mit niqab es überall schwer hat nicht nur hier und dass es schwachsinnig ist zu sagen dass es hier schwer ist

    das bedeutet nicht das man kein niaqab tragen soll
    meine beste freundin trägt auch niqab und ich habe sie auch mit niqab kennengelernt .

    nicht das mir noch einer unterstellt dass ich gegen niqab bin!


  12. #12
    Ghuraba
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    Schwester ich meine es nur gut, deshalb achte insha'Allah drauf 'Ja dann ist es farth''. Eine Pflicht auf die leichte Schulter zu nehmen kann zum kufr führen. Ist wirklich nur gut gemeint, verstehe mich nicht falsch und wenn ich dich falsch verstanden habe dann verzeih mir.


    Ein Haram macht einen nicht zum Kafir aber das ''auf die leichte Schulter nehmen'' kann einen leicht zum Kufr führen.

    Schau mal ukhti, es heisst, wenn der Mann sich rasiert [Gesicht] so ist er ein Fasiq [Sünder] und er wird dadurch nicht zum Kafir, so lange er daran glaubt dass es eine Sünde ist und es nicht auf die leichte Schulter nimmt.

    Und wenn ein anderer ankommt und zu diesem Mann sagt ''Oh wie schön siehst du denn aus'' so wird dieser Mann zum Kafir, da er etwas verbotenes als schön angesehen hat. Also zu Haram, Halal gesagt hat.

    Dieses Beispiel hatte mal Dschubbeli Hodscha gegeben.



    Übrigens kein Mensch ist vollkommen, jeder macht Sünden, aber anstatt zu sagen ''nein mach ich aufkeinen fall'' sollte man lieber ''inshaallah macht dua'' sagen.


    Schaut, es gab in der Türkei eine Frau, eine ungläubige Atayunan anhängerin, die Kopftuch Feind war. Sie sagte mal ''Auch wenn ich Krebs bekomme und meine Haare ausfallen so würd ich kein Kopftuch tragen''

    Wallahi, sie bekam krebs und ihre Haare sind ausgefallen und sie verhüllte ihre nackte Kopfhaut mit einem Kopftuch.


    Wa Allahu Alem

  13. #13
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    AW: Leben in den Ländern der Kuffar



    Was ist aus der Übersetzungd er oben genannten Artikel geworden?



    Abd al Malik

  14. #14
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    AW: Leben in den Ländern der Kuffar


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  16. #15
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    AW: Leben in den Ländern der Kuffar

    السلام عليكم ورحمة الله وبركاته۔

    Man soll sich mal die Fatāwā der klassischen Gelehrten wie (z.B. Imām al-Wansharīsī) bzgl. des Urteils über das Leben in Dār al-Kufr anschauen, die sind da ausgesprochen deutlich.

    The Incomplete History - Andalus After 1492 ist ein exzellentes Buch, in dem anhand von Fakten aufgezeigt wird, was passiert, wenn die Muslime keine Hijrah aus dem Dār al-Kufr vollziehen. In dem Buch sind ebenfalls Fatāwā klassischer Gelehrter enthalten, die im Gegensatz zu den heutigen wischiwaschi Fatāwā das richtige, klassische Urteil bzgl. dem Leben in Dār al-Kufr aufzeigen.

    Ich frage mich ob jene "Gelehrte" die heutzutage behaupten es sei erlaubt für Muslime sich dauerhaft in Dār al-Kufr anzusiedeln wirklich eine Ahnung davon haben, was es heißt in Dār al-Kufr zu leben. Sind diese "Gelehrten" sich denn bewusst, dass der Islām immer mehr aus dem Leben der Muslime verschwindet und dass die Muslime im Dār al-Kufr aufgrund der starken Assimilation reihenweise Abtrünnig (Murtadd) werden? Wie wollen diese "Gelehrten" dies am Jüngsten Tag vor Allāh rechtfertigen, dass sie die Schwächung des Islāms und der Muslime mit ihren Fatāwā begünstigten?

    Was jene Muslime angeht, die damit argumentieren, dass die Muslime aufgrund der Daʿwah im Dār al-Kufr verbleiben sollen, so ist dieses Argument völlig haltlos, denn Daʿwah ist allerhöchstens eine gemeinschaftliche Verpflichtung (Farḍ al-Kifāyah) — die noch dazu auf alternativen Wegen durchgeführt werden kann, welche nicht den Īmān der Muslime gefährden — während das Bewahren und Beschützen des Īmān ein individuelle Verpflichtung (Farḍ al-ʿAyn) ist. Laut Imām Ibn Taymiyyah رحمه الله ist es wichtiger jene zu schützen die bereits Muslim sind, als um jeden Preis neue Muslime gewinnen zu wollen.

    Auffällig ist ebenfalls, wie heutzutage das Argument der Daʿwah wie eine Art von "Joker" geworden ist, wobei manche Muslime meinen, dass sie damit alle anderen Regeln der Sharīʿah außer Kraft setzen können; dies ist ist natürlich völlig falsch, denn die Daʿwah unterliegt wie alles andere ebenfalls der Sharīʿah.

    Die Frage sollte nicht sein OB man Hijrah macht oder nicht, sondern WANN und WOHIN die Hijrah führen soll.

    الله المستعان۔

  17. #16
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    AW: Leben in den Ländern der Kuffar




    The Incomplete History - Andalus After 1492 ist ein exzellentes Buch, in dem anhand von Fakten aufgezeigt wird, was passiert, wenn die Muslime keine Hijrah aus dem Dār al-Kufr vollziehen. In dem Buch sind ebenfalls Fatāwā klassischer Gelehrter enthalten, die im Gegensatz zu den heutigen wischiwaschi Fatāwā das richtige, klassische Urteil bzgl. dem Leben in Dār al-Kufr aufzeigen.
    Das ehemalige muslimische Spanien zu vergleichen mit den heutigen Ländern Europas, ist ein wenig zu weit gegriffen. Sicherlich - wir haben es fast mit den gleichen Menschen zutun, aber die Behandlung der Mudejares, Morisken etc. in Spanien ist nicht zu vergleichen mit der Behandlung der Muslime im Westen. Hier und da geschieht sicherlich Unrecht, aber das geschieht LEIDER überall. Es mit Andalusien zu vergleichen, in der systematisch Jagd auf Muslime gemacht wurde, man jeden und alles, was sich gewaschen hat oder auch nur eine andere Hautfarbe hatte, verurteilt hat und durch die Spanische Inquisition folterte - ist nicht zu Vergleichen mit dem heutigen Deutschland etc., wo ich als ein Muslim meine individuelle Ausübung - und sogar meine sozialen Strukturen - aufrechterhalten kann - in Falle Englands sogar, klassische Madaris gründen kann, etc.

    Ich bitte dich, die Fatawa von Gelehrten wie Scheich 'Abdullah al-Ghumari etc. nicht als "wischiwaschi" Fatawa zu bezeichnen. Scheich 'Abdullah al-Ghumari ist ein großer 'Alim gewesen, und es ist eine Respektlosigkeit, die Fatwa eines solchen Gelehrten als einfach "wischiwaschi" zu bezeichnen. Die Fatwa ist alles andere als "wischiwaschi", sondern eigentlich sehr deutlich. Allgemein solltest du vermeiden, aufgrund deiner Ansichten die Ansichten anderer Gelehrte zu "verunglimpfen".

    Ich frage mich ob jene "Gelehrte" die heutzutage behaupten es sei erlaubt für Muslime sich dauerhaft in Dār al-Kufr anzusiedeln wirklich eine Ahnung davon haben, was es heißt in Dār al-Kufr zu leben. Sind diese "Gelehrten" sich denn bewusst, dass der Islām immer mehr aus dem Leben der Muslime verschwindet und dass die Muslime im Dār al-Kufr aufgrund der starken Assimilation reihenweise Abtrünnig (Murtadd) werden? Wie wollen diese "Gelehrten" dies am Jüngsten Tag vor Allāh rechtfertigen, dass sie die Schwächung des Islāms und der Muslime mit ihren Fatāwā begünstigten?
    Ich muss ehrlich sagen, dass das Leben in anderen islamischen Ländern nicht anders ist als hier. Nehmen wir das Beispiel der Türkei - früher Herz des Kalifats, heute findet man nur noch kultur(lose) Türken, von denen viele nicht wissen, wie man Ghusl macht, Wudu' macht, etc.

    Istanbul ist durch die Gräber der Awliya, das Vorhandensein vieler Gelehrte, vieler Moscheen, die groß und prächtig sind, und das Stadtbild maßgebend prägen, dennoch eine Stätte der Sünde, der Discotheken, Transvestiten, Homosexuellen, Pädohphillen, Drogenbaronen und Prostitution.

    Du sagst, das Leben in Deutschland würde zu einer Assimilation führen und somit zu vielen "Murtads". Das Gleiche trifft aber auch auf die Türkei zu - und zwar in gefährlicherem Ausmaße.

    In Türkei herrscht eine ständige Propaganda gegen gläubige und praktizierende Muslime, gegen den Imam in der Moschee, gegen die Moscheen etc. etc., und in der Schule lernt man vom großen Atatürk, wie er die dicken vielfräßigen Osmanischen Sultane stürzte etc.

    Ich komme aus Adana - und in der viertgrößten Stadt Türkeis habe ich beim Laufen durch die Innenstadt, durch verschiedene Bezirke und Viertel, nicht EINE Frau mit Kopftuch gesehen! Die Moschee sind verwahrlost und leer...

    In Türkei dürfen Mädchen keine Kopftücher in Schulen anziehen, dürfen Männer kein Turban tragen, keine islamische Kleidung etc., wenn man ein Bart hat - hat man schon fast verloren. Es herrscht viel Unterdrückung und wenig klassische Gelehrsamkeit - die Imam Hatib verhindert das ja gut...

    Das Gleiche gilt auch für Syrien, Jordanien etc. usw.

    Die einzigen Ländern, in der man der Verwestlichung vielleicht entkommen kann, sind die momentanen Kriegsgebiete ála Afghanistan etc., möge Allah ihnen beistehen - und nicht einmal dort sind die Mehrzahl der Menschen wirklich praktizierend oder daran interessiert, irgendwelche islamischen Fortschritte zu mache.

    Wieso die Revolution in Tunesien und Ägypten war, wissen wir alle: Perspektivlosigkeit/Demokratiewunsch der Jugend, und nicht religiöser Drang oder Eifer.

    Achja: Unterlasse es diese Gelehrte bitte mit "" zu erwähnen.

    Mir fällt kein Land ein, in welches die "Auswanderung" momentan sinnvoll wäre - außer Kanada, das wahrscheinlich muslimfreundlichste Land des Westens, oder die Malediven (wo ein König herrscht, der einem nicht ganz geheuer ist, aber egal).

    Der Islam wird nicht dadurch geschwächt, dass die Muslime im Westen leben. Das ist vollkommen falsch. Der Islam selbst wird niemals schwach. Er ist stark. Die Muslime sind es, die schwächeln - und zwar schon seit Jahrhunderten. Seit dem Fortschritt des Westens verfielen wir in eine Krise, ja sogar aufgrund einiger "rückständiger" Bewegungen innerhalb der islamischen Reiche, wurde diese Krise vergrößert. Man stritt sich in den Madaris darum, ob die Sonne sich um die Erde drehe oder andersherum, stritt sich über die einfachsten Dinge des islamischen Rechts etc., aber bemerkte nicht, dass der große Körper der Muslime litt. Damals waren die Muslime vom Westen "abgeschottet", es gab keinen Einfluss des Westens in diesem Maße. Dies hielt dennoch die Verwestlichung der Menschen nicht auf.

    Das, was wir heute an Leiden haben, sind nicht die Auswirkungen der Vernichtung des Kalifats etc., sondern sind die Auswirkungen der Fehler der muslimischen Gemeinde, die sie seit mehreren Jahrhunderten getan hat. Man könnte sagen, das wir jetzt an den Fehlern unserer Vorfahren zu "leiden" haben. Doch es ist auch die Chance großes zu bewirken, wie Yusuf ibn Taschfin etc., doch dafür braucht es erst einmal Menschen wie diese.


    Zitat Zitat von Scheich Ibrahim Desai
    In principle, if a Muslim is being restricted from practicing on Islam as was the situation with Rasulullah and the Sahaaba [radhiallaahu anhu], then Hijrah will be compulsory. Today, freedom of religion forms part of democracy. Muslims are not restricted from practising and adhering to Islam. The Hijrah that is important in this time and age is the Hijrah of sins. There are all forms of sins and attractions around the world, Muslims should make Hijrah and abstain from sins.
    "Grundsätzlich wird die Hijrah zur Pflicht, wenn den Muslimen die Ausübung des Islam verboten wird, wie es in der Situation des Propheten sallallahu 'alayhi wa sallam und der Sahaaba radiyallahu 'anhu war. Heute ist Freiheit der religiösen Ausübung ein Teil der Demokratie. Muslimen wird nicht verboten, den Islam auszuleben oder sich ihm zuzuschreiben. Die Hijrah, welche in unserer Zeit wichtig ist, ist die Hijrah von Sünden. Es gibt alle Arten von Sünden und Ablenkungen in dieser Welt, und Muslime sollten Hijrah machen und sich davon fernhalten."

    Auch interessant: http://askimam.org/fatwa/fatwa.php?a...80f2e62c3fc2d8

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  19. #17
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    AW: Leben in den Ländern der Kuffar

    Was gibt es denn für Alternativen zu den Ländern der kuffar?
    Länder in denen Bida und Tyrannei herrschen? Wo wird die Sharia denn richtig in den Staat eingebettet? Nirgends.

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  21. #18
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    AW: Leben in den Ländern der Kuffar



    Ich habe mal eine Frage an die Leute, die behaupten, dass sich die Länder der Muslime heutzutage kaum noch von den Ländern der Kuffar unterscheiden; in welchen "islamischen" Ländern habt ihr gelebt (mit Ausnahme der Türkei, dort ist es an vielen Orten wohl echt nicht anders als in den Ländern der Kuffar), dass ihr zu dieser Annahme kommt?

  22. #19
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    AW: Leben in den Ländern der Kuffar

    Zillet d.h. in Elend sowohl materiell als auch geistig ist nicht das was der Islam vorschreibt. Die Muslime sind gebildete Menschen vornehm und strahlen Würde aus. Ihre Gesellschaften sind top in Naturwissenschaften und Technik. Ihre Strassen sind sauber, leben möglichst gesund. Sie haben edle Charaktereigenschaften und leben in schönen Häusern und schätzen die Natur sehr. Sie schickten Raketen zum Mond. Das Reichtum aus dem Erdöl haben sie geteilt so dass kein armer Muslim mehr gibt. Überall gibt es Gerechtigkeit und die obersten Richter sind aus den vier Rechtsschulen. Sie leben in Reichtum aber ihre Herzen hängen nicht an dieser Welt sondern sind erfüllt mit Liebe zu Allahu Teala. Sie kümmern sich auch um jene Nicht-Muslime die überall auf der Welt in Schwierigkeiten stecken und praktizieren ihnen auch Gutes. Sie bauen Schulen und Krankenhäuser für sie. Die Christen und Juden lieben die Muslime und lernen Arabisch. Kunst, Literatur, Architektur, Poesie, und vieles mehr deren Zentren liegen in den islamischen Gebieten. Sie haben den Rasissmus überwunden und Türken und Kurden, Paschtunen und Uzbeken umarmen sich nun. Millionen Schiiten sind zu ahlu sunnah gewechselt. Tausende islamische Werke sind in chinesisch übersetzt worden. Modern sein heisst islamisch sein. Und es gibt unzählige Flüchtlinge die in die islamischen Gebiete wandern um menschenwürdig leben zu können.

  23. #20
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    AW: Leben in den Ländern der Kuffar




    Verehrter Al-Faruqi, gestatte mir die Frage: Wann gehst Du und wohin?


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