Man ist gezwungen, Allahs Wort, erhaben ist Er, wortwörtlich zu nehmen, solange es keinen Text, Konsens oder erfahrungsgemäße Notwendigkeit gibt, welche uns davon abhalten. Wir wissen, dass alles, was einen Ort einnimmt, diesen Ort/Raum besetzt und füllt und seine Form annimmt.
Allah einen Ort zuschreiben
Salafis, Fiqh al-Akbar und die Wahrheit
Abu Hanifa sagt in Al-Fiqh al-Akbar über die Eigenschaften Allahs: „ER hat ein Yad und Wadschh und Nafs wie ER, erhaben ist Er, im Quran erwähnt hat. Was Allah, erhaben ist Er, im Quran erwähnt hat, und zwar die Yad, der Wadsch und die Nafs sind Attribute von Ihm ohne ein „Wie“ zu haben. Man sagt nicht: „Seine Yad ist seine Macht oder seine Gabe“, denn das wäre eine Verleugnung des Attributes. Das ist die Aussage der Leute von Qadar und Mu‘tazila. Sondern seine Yad ist ein Attribut von ihm ohne ein „Wie“ zu haben. Sein Zorn und Wohlgefallen sind auch von seinen Attributen ohne ein „Wie“ zu haben.”
Die Tinte der Gelehrten...
„Die Tinte der Gelehrten ist besser (afdalu) als das Blut der Märtyrer (Schuhada).“ Al-Khatib sagte, es sei gefälscht. Al-Zarkaschi erwähnt es und sagte, dass es ein Ausspruch von Hasan al-Basri ist. Es ist ebenfalls vom Propheten Sallallahu ‘alayhi wa sallam überliefert mit folgendem Wortlaut: „Die Tinte der Gelehrten wurde mit dem Blut der Schuhada gewogen und (die Tinte) wog schwerer.“
Scheinbar anthropomorphistische Äußerungen
Wenn jemand fragt, warum der Gesante Allahs Sallallahu ’alayhi wa sallam die Menschen zu etwas aufgerufen hat, in einer Art und Weise, die anscheinend anthropomorphistische Beschreibungen beinhaltet, dann sollte hervorgehoben werden, dass die Wahrnehmung der Sinne - die Art, wie die Menschen denken - sich zu solch einem Ausmaß formt, dass sie kaum in der Lage sind, das zu verstehen, was jenseits der Grenzen der Sinne liegt.
Selbststudium der Ahadith
Jeder Muslim kann Nutzen aus der Lektüre der Hadithe (prophetische Überlieferungen) in al-Bukhārī oder Muslim ziehen, ganz gleich ob allein oder gemeinsam mit anderen. Was das Studium von Ĥadīthen betrifft, betont Scheich Schu‘ayb al-Arna’ut, mit dem meine Frau und ich derzeit Imām as-Suyūtīs Tadrīb ar-rāwī („Die Erziehung des Ĥadīth-Überlieferers“) lesen, dass die Ĥadīth-Wissenschaft sich mit einer riesigen und komplexen Literatur beschäftigt, einem gewaltigen Meer von Informationen, das eines Lotsen bedarf, der einem beim Navigieren hilft und ohne den man mit Sicherheit auf Grund laufen wird. In diesem Zusammenhang sagte Scheich Schu‘aib einmal zu uns: „Wer keinen Scheich hat, dessen Scheich ist Schaitān, in jeder Disziplin des Islam.“
Die Aqida von al-Qadi Iyyad
Es gibt 40 Punkte in dieser Aqida. Zehn davon gebühren unbedingt Allah, zehn sind unmöglich im Bezug auf Allah. Zehn weitere, deren Existenz wahr ist und letztlich die zehn Punkte, die zweifellos geschehen werden.
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